24.10.2017

Auswirkungen des Brexit auf den Wohnimmobilienmarkt im Rhein-Main-Gebiet

Auswirkungen des Brexit auf den Wohnimmobilienmarkt im Rhein-Main-Gebiet

Womit sich diese Kommunen allerdings noch befassen sollten, wenn sie für britische Banker attraktiv sein wollen: das Angebot bilingualer Kitas und Schulen müsste in naher Zukunft noch ausgebaut werden.

Noch sind die Formalien zum Austritt Großbritanniens aus der EU (Brexit) nicht geklärt, aber schon heute sondieren viele Banken und bankennahen Dienstleister den Büro- und Wohnungsmarkt im Rhein-Main-Gebiet. Denn es ist abzusehen, dass viele internationale Finanzinstitute von London nach Frankfurt am Main ziehen werden; weitere vermutlich nach Paris und Dublin.
Insider schätzen, dass in den nächsten Jahren 50.000 Menschen von der Themse an den Main wechseln. Während es im Bürosektor genügend freie Flächen für die Neuankömmlinge gibt, etwa 1,7 Mio. Quadratmeter stehen in Frankfurt derzeit leer und viele befinden sich im Bau, ist es auf dem Wohnimmobilienmarkt nach wie vor eng.
Denn auch unabhängig vom geplanten EU-Austritt der Briten steigt hier die Nachfrage nach Wohnimmobilien seit über sieben Jahren. Im Schnitt ziehen jedes Jahr 15.000 Menschen nach Frankfurt. Die Stadt zählt mit Kaltmieten von 12 bis 19 Euro pro Quadratmeter und Kaufpreisen von über 4.200 Euro pro Quadratmeter zu den teuersten Wohnstandorten der Republik.

 

Städte im Südwesten Frankfurts besonders attraktiv

Das Stadtgebiet kann diesen Zuwachs schwer aufnehmen, viele Neuankömmlinge und ihre Familien werden das Umland bevorzugen. Besonders gut eignen sich Wohnstandorte im Südwesten Frankfurts. Der Flughafen ist nicht weit, die Anbindung mit Autobahn, Zug beziehungsweise S-Bahn in die Frankfurter City ist vorbildlich. In dieser Gegend gibt es Städte mit attraktiven historischen Stadtkernen wie Mörfelden, Hochheim, Nauheim oder Bischofsheim. Und während im Hochtaunuskreis im Nordwesten Frankfurts die Immobilienpreise extrem hoch sind, sind Wohnimmobilien im Südwesten vergleichsweise erschwinglich. Ein Einfamilienhaus aus zweiter Hand in mittelguter Lage und mit etwa 200 Quadratmeter Wohnfläche kostet beispielsweise in Bischofsheim oder Raunheim 380.000 bis 500.000 Euro.
Dass es sich in der Region gut leben lässt erleben schon aktuell viele Menschen auf Wohnungssuche, die sich die Preise in Frankfurt oder dem nachgelegenen Großstädten Mainz und Wiesbaden nicht leisten können oder wollen. Oder die nach vielen Monaten aufreibender Immobiliensuche in diesen gewachsenen, attraktiven Umlandgemeinden eine Alternative sehen. Gerade für Paare, bei denen ein Partner in der Region Frankfurt, der andere in Wiesbaden oder Mainz arbeitet, liegen viele Wohnstandorte des Kreises Groß-Gerau äußerst günstig.

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